Mittwoch, 1. Februar 2012

Getting prepared

Appartement – Vehikel – WWW – Freunde, es ist vollbracht. Nachdem ich vor zwei Wochen dem kalten Deutschland, meine kalte Schulter gezeigt habe und zum Inselbewohner geworden bin, gibt es nun das erste Resümee.

Als deutscher kommt man doch äußerst schnell in die Versuchung, seine eigenen Tugenden auf andere abwälzen zu wollen. Rechtschaffenheit, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit und eben alle diese Buzzwords, die einen halbwegs zivilisierten Mitteleuropäer ausmachen sollten. Das alles hat hier auf Mauritius keinen Sinn und das ist auch gut so! Hier ticken die Uhren etwas anders als in Europa, was aber nicht weiter störend ist. Im Gegenteil, das ist eben das Salz in der Suppe, wenn man sich auf einen anderen Kulturkreis einlässt. Das höchste Gut eines jeden Kreolen ist seine Entspanntheit. Höchstens, die bis auf die Knochen abgemagerten Straßenhunde, die stets auf der Suche nach einem Happen sind, haben es immer eilig. Ansonsten geht alles seinen langsamen, aber steten Gang.  Getreu dieser tropischen Gelassenheit der Mauritier hatten es die ersten Tage in sich.

Ich und mein Kollege Chris waren natürlich nicht eingestellt wie die Urlauber in den Luxus-Resorts. Dort werden schnell Preise um die 500 Euro und mehr pro Nacht und Person exklusive Kost bezahlt. Wir haben, wie fast jeder Student auf dieser Erde, ein limitiertes Budget. Deshalb waren die letzten beiden Wochen geprägt von langen Verhandlungen und vielen Absagen. Was unsere Stärke ist, wir waren hartnäckig bis zum Schluss. Herausgesprungen sind, wie erwähnt, ein echt schickes Appartement, ein Auto für vier Monate und Internet im Haus, was nicht selbstverständlich ist.

In den Verhandlungspausen wurden wir jedoch fürstlich entlohnt. Aber seht selbst… ;-)

180° von der Dachterrasse

Unsere Kokospalme und der Mangobaum

300 Meter dann sind wir hier...

Bay of Tamarin

Bay of Tamarin andere Seite


Schnorcheln Bay of Tamarin

Von der Dachterrasse

"Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius" (Mark Twain)

Kommentare:

  1. Du schraubst den Neidfaktor ja in unterträgliche Höhen. Und auch noch Mangos!

    Hängt Ihr nur ab, oder arbeitet/lernt Ihr schon? ;-)

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    1. Du wirst es nicht glauben es wird auch gearbeitet...die Bachelorarbeit schreibt sich schließlich nicht von alleine. Die Peripherie erschwert das ganze!

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    2. Na das macht sich ja ganz hervorragend in der Einleitung zur BA: „Die Arbeit hätte umfangreicher und tiefschürfender sein können, aber die Peripherie erschwerte das ganze.“ ;-)

      Und ich liebe die „großartige“ OpenID-Unterstützung von blogspot. Keine Ahnung, warum ich jetzt in der Antwort nicht mehr OpenID nehmen kann (Ich bekomme weder eine Vorschau noch kann ich veröffentlichen, sondern es kommt nur immer wieder das Eingabefeld.), und jetzt mein Google-Konto ausgraben musste. Aber vielleicht will uns Google ja ein bißchen in die „richtige“ Richtung lenken… ;-)

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    3. ...das habe ich in die Schlussbetrachtung geschrieben, so als "ehrliche Entschuldigung im Nachgang" ;-)

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  2. Hoidudliööö,

    schaut scho geil aus es hundianer ... Owa bei uns da winter is a hammer, nur das is amol gsogt hob ;-) Wünsch euch jungs viel spass und sog en hotti scheane grias! Weiter so Dennis ;-)

    Cheers und frostige Grüße aus Ibk

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    1. Merci Digga! Ich hab schon gehört, dass sibierische Kälte bei euch eingetroffen ist - unvorstellbar hier. A schöne Zeit in IBK wünsch ich dir.

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